Der Gemeinderat der Stadt Reutlingen (Baden-Württemberg) hat am 26. März 2026 die Einführung einer Pferdesteuer beschlossen. [mehr]
Rund um die Pferdesteuer
Die Einführung einer Pferdesteuer wird seit vielen Jahren kritisch betrachtet. Pferdehaltung ist kein Luxus, sondern ein bedeutender Bestandteil von Freizeit, Sport, Jugendarbeit, Therapie und Brauchtumspflege. Darüber hinaus stellt sie einen wichtigen wirtschaftlichen Faktor insbesondere im ländlichen Raum dar. Eine zusätzliche finanzielle Belastung für Pferdehalter kann bestehende Strukturen nachhaltig beeinträchtigen und Vereine, Betriebe sowie ehrenamtliches Engagement schwächen.
Auch rechtlich war die Pferdesteuer in der Vergangenheit wiederholt Gegenstand gerichtlicher Auseinandersetzungen. Dies schafft Unsicherheiten sowohl für Kommunen als auch für Pferdehalter und die gesamte Pferdebranche.
Diskussionen über die Einführung einer Pferdesteuer sollten daher nicht isoliert betrachtet werden. Entscheidungen einzelner Kommunen können Signalwirkung entfalten und ähnliche Entwicklungen in anderen Städten und Gemeinden nach sich ziehen. Umso wichtiger ist es, politische Entwicklungen auf kommunaler Ebene frühzeitig wahrzunehmen und aktiv zu begleiten.
Gleichzeitig sind auch Pferdehalter, Vereine und Pferdefreunde gefragt, kommunalpolitische Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen. Insbesondere die Tagesordnungen von Gemeinderäten und Ratsinformationssysteme der Kommunen können frühzeitig Hinweise darauf geben, welche Themen aktuell beraten werden.
Eine frühzeitige Information und ein gemeinsames Handeln sind entscheidend, um sich sachlich und konstruktiv in politische Entscheidungsprozesse einzubringen. Ziel bleibt es, die Interessen von Pferdehaltern, Vereinen und der gesamten Pferdebranche nachhaltig zu vertreten und zusätzliche Belastungen zu vermeiden.
Aufpassen und abwehren – das VFD-Netzwerk hilft VON SONJA SCHÜTZ Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat mit Beschluss vom 18. 08. 2015, entschieden, dass die Gemeinden grundsätzlich berechtigt sind, eine Pferdesteuer als örtliche Aufwandsteuer zu erheben. Viele Kommunen diskutierten Seit ... [mehr]
Seit vielen Jahren läuft inzwischen der Abwehrkampf gegen die Pferdesteuer. Von mehr als 500 Kommunen, die bereits über eine Pferdesteuer nachgedacht haben, haben nur drei Kommunen in Hessen diese tatsächlich eingeführt: Bad Sooden-Allendorf, Schlangenbad und Kirchheim. Aktuell gibt es mit Schlangenbad ... [mehr]
Hessen: Eine knappe Woche vor der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses erfuhren wir durch unsere Mitglieder, dass u.a. der Punkt „Pferdesteuer“ mit auf der Tagesordnung steht. In kürzester Zeit formierte sich das seit Jahren bewährte Gremium, um vor Ort eine „stille“ Demonstration zu organisieren. ... [mehr]
Erneut wurde in einer südhessischen Gemeinde die Einführung einer Pferdesteuer auf die Tagesordnung der Sitzung des Finanzausschuss gesetzt. Diesmal betraf es die Gemeinde Grasellenbach. Aufgrund der kurzfristigen Bekanntgabe fehlte die Zeit für Absprachen oder Öffentlichkeitsarbeit im Vorfeld. Trotzdem ... [mehr]
16.12.2022 Groß Umstadt (Hessen) hat über die Einführung einer Pferdesteuer diskutiert und sich dagegen entschieden. Link [mehr]
In der Groß Umstadt (Hessen) wird über die Einführung einer Pferdesteuer zum 01.01.2023 diskutiert. Alle Reiter und Pferdefreunde werden gebeten sich örtlich zu vernetzen und uns einen Ansprechpartner zu nennen. [mehr]
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Kleine Ursache, große Wirkung – auch deshalb sollten wir Freizeitreiter aktiv an Lösungen arbeiten! Klar, auf Geh- und Radwegen sind die Hinterlassenschaften von Pferden eine Zumutung und der Ärger ist völlig berechtigt. [mehr]
Pferdesteuer aktuell: Das OVG Schleswig hat den Antrag einer Pferdehalterin auf Feststellung, dass eine inzwischen aufgehobene Satzung der Gemeinde Tangstedt über die Erhebung einer Pferdesteuer unwirksam war, als unzulässig abgelehnt. Oberverwaltungsgericht für das Land Schleswig-Holstein 2. Senat ... [mehr]