Reitrecht für das Land zwischwen den Meeren ...

Hamburg

Naturschutzgesetz
§34: auf öffentlichen Wegen erlaubt, auf Privatwegen nur, wenn es Reitwege sind.

Reiten im Wald:
Bundeswaldgesetz §14:

  • nur auf öffentlichen Wegen erlaubt
  • Reiten in Natur- und Landschaftsschutzgebietennur auf ausgewiesenen Wegen
  • Kennzeichnungspflicht
  • keine Reitrechte

Schleswig-Holstein

Reiten in der Flur:
Naturschutzgesetz:

§20: auf öffentlichen Wegen erlaubt, auf privaten Wegen nur, wenn sie trittfest oder als Reitwege gekennzeichnet sind: am Strand erlaubt, außer auf Dünen, Deichen, Strandwällen oder bei Badebetrieb (bei Kommunen zu erfragen)

Reiten im Wald:
Landeswaldgesetz

§21: auf öffentlichen Wegen und gekennzeichneten Privatwegen erlaub.
Reiten in Natur- und Landschaftsschutzgebieten sind abhängig von der Schutzgebietsverordnung.
Kennzeichnungspflicht ist freiwillig, um gesetzlicher Pflicht vorzubeugen

Reiten am Strand:
LandesNaturSchutzgesetz (2010)

Gemeingebrauch am Meeresstrand
(zu § 59 Abs. 2 Satz 2 BNatSchG )

(1) Jeder darf den Meeresstrand auf eigene Gefahr betreten und sich dort aufhalten. Das Mitführen kleiner Boote für die Zeit des Strandbesuchs sowie das Aufstellen von Strandkörben durch Strandanlieger für den eigenen Bedarf während der Badesaison sind gestattet, soweit der allgemeine Badebetrieb nicht beeinträchtigt wird.

(2) Das Reiten und das Mitführen von Hunden ist auf Strandabschnitten mit regem Badebetrieb in der Zeit vom 1. April bis zum 31. Oktober verboten, wenn nicht die Gemeinde im Rahmen einer zugelassenen Sondernutzung etwas anderes bestimmt. Das Verbot gilt nicht für Diensthunde von Behörden, Hunde des Such- und Rettungsdienstes sowie des Katastrophenschutzes, Blindenführhunde sowie Behindertenbegleithunde im Rahmen ihres bestimmungsgemäßen Einsatzes und ihrer Ausbildung.

§ 33 
Schutz des Meeresstrandes, der Küstendünen und Strandwälle
(zu §§ 30 Abs. 8, 59 Abs. 2 Satz 2 BNatSchG )

(1) Es ist verboten,

1.auf dem Meeresstrand mit Fahrzeugen zu fahren oder solche aufzustellen, ausgenommen Reinigungs- und Baufahrzeuge in öffentlichem Interesse, Rettungsfahrzeuge und Krankenfahrstühle,
2.auf dem Meeresstrand zu zelten oder Strandkörbe oder ähnliche Einrichtungen aufzustellen, ausgenommen im Rahmen des § 32 Abs. 1 Satz 2 , oder
3.in Küstendünen oder auf Strandwällen außerhalb der gekennzeichneten Wege zu fahren, zu zelten, Wohnwagen, Wohnmobile oder andere Fahrzeuge aufzustellen.
Können im Falle von Satz 1 Nr. 3 Küstendünen oder Strandwälle erheblich beeinträchtigt werden, beurteilt sich die Zulässigkeit der Handlung ausschließlich nach § 30 BNatSchG in Verbindung mit § 21 .
(2) Die zuständige Naturschutzbehörde kann Ausnahmen von dem Verbot in Absatz 1 zulassen. Sie kann Teile des Strandes aus den in § 31 Abs. 1 Satz 1 genannten Gründen ganz oder teilweise sperren sowie auf Strandabschnittendas Reiten einschränken oder untersagen.

(3) Weitergehende Rechtsvorschriften bleiben unberührt.

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