Endlich angekommen an der Burgruine stärkten wir uns mit Würstchen, Kuchen und frischen Brot. Viele Helfer hatten sich eingefunden um Pferd und Reiter mit allem was das Herz begehrt zu versorgen. Nach ein paar Stunden Aufenthalt, hatten unsere Pferde die Wiese vor der Burg gemäht und wir machten uns wieder auf den Heimweg. ![]()
Als wir den steilen Abstieg und das Dorf hinter uns gelassen hatten, fanden wir eine schöne Strecke zum galoppieren. Nun war uns der Schritt nicht mehr genug und weiter ging es im Trab den Berg hinauf bis in einen Steinbruch, den wir fälschlicherweise für den Steinbruch in Freisen hielten. Etwas Verwirrung machte sich breit als wir fest stellten, dass wir den Rückweg fast in der Hälfte der geplanten Zeit geschafft hatten. An einem schönen aber nicht allzu warmen 13. September starteten wir mit einer bunt gemischten Truppe von der Fuzzy Ranch in Reichweiler, um gemeinsam das Kusler Musikantenland zu erkunden und uns als Höhepunkt auf der Burg Lichtenberg zu stärken.
Nach einer Zeit den Berg hinauf reiten erreichten wir den "Gipfel" des kleinen Keufelskopfs. Von hier stürzen sich zahlreiche Paragleiter in die Tiefen.
Uns reichte alleine der Ausblick über das Pfeffelbacher Tal, durch den Nebel konnten wir sogar bis ins Saarland schauen. Die übrigen Berge sind der große Keufelskopf und der Spitzberg. Alle zusammen gehören sie zur preusischen Bergkette Nach kurzer Rast ging es dann weiter über schmale Wege durch den Wald. So mancher Reiter von großem Pferd, wünschte sich hier ein kleines Pony, denn teilweise hingen die Äste ganz schön tief und der ein oder andere Weg wurde uns versperrt und wir mussten uns neu orientieren.
Als wir aus dem Wald herauskamen erblickten wir unser Ziel: Die Burg Lichtenberg, die größte Burgruine Deutschlands. Immer unser Ziel vor Augen ritten wir gemütlich weiter und sorgten im Örtchen Thallichtenberg dafür, dass so mancher glaubte die Ritter seien zur Burg zurück gekehrt. Vor unserer letzten Etappe den Berg hinauf durften sich unsere edlen Rösser erstmal am Dorfbrunnen erquicken. ![]()
Ein schöner Tag mit vielen netten Menschen und braven Pferden war leider viel zu schnell zu Ende und schnell waren wir uns einig, dass dieser Ritt im nächsten Jahr unbedingt wiederholt werden müsse. Danke Dagmar Cullmann, Larissa Hotz und allen anderen Helfern für diesen tollen Tag und eine sehr gute Organistation.