Die Gebührenordnung für Tierärztinnen und Tierärzte (GOT) beschäftigt viele Pferdehaltende seit ihrer Novellierung im Jahr 2022.
Insbesondere die Hausbesuchsgebühr und die spürbar gestiegenen Behandlungskosten führen vielerorts zu Diskussionen und stellen Pferdehaltende vor finanzielle Herausforderungen. Die VFD setzt sich deshalb seit Langem für praxisnahe und faire Lösungen ein.
Wie wir bereits berichtet haben, fordert die VFD die Abschaffung beziehungsweise kritische Überprüfung der Hausbesuchsgebühr im Rahmen der für 2026 geplanten Evaluation der GOT. Hintergrund sind unter anderem wissenschaftliche Erkenntnisse, wonach ein erheblicher Teil der Pferdehalter tierärztliche Leistungen aufgrund gestiegener Kosten seltener in Anspruch nimmt. Dies kann langfristig negative Auswirkungen auf das Tierwohl haben.
Um die tatsächlichen Auswirkungen der GOT auf Tierhalter noch besser erfassen zu können, läuft aktuell eine wissenschaftliche Befragung. Je mehr Pferdehaltende ihre Erfahrungen einbringen, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse und desto stärker kann die Interessenvertretung gegenüber Politik und Behörden argumentieren.
Wir bitten daher alle VFD-Mitglieder, an der Umfrage teilzunehmen:
Zur Befragung zur GOT und den Auswirkungen auf Tierhalter
Die Teilnahme dauert nur wenige Minuten und leistet einen wichtigen Beitrag dazu, die praktischen Folgen der GOT-Novellierung sichtbar zu machen.
Die VFD wird sich weiterhin für eine ausgewogene Gebührenordnung einsetzen, die sowohl eine hochwertige tierärztliche Versorgung sicherstellt als auch für Pferdehalter bezahlbar bleibt. Dabei gilt, dass Tierwohl nicht an finanziellen Hürden scheitern darf.
Weitere Hintergründe zur Position der VFD findet ihr hier: VFD setzt sich für Abschaffung der Hausbesuchsgebühr in der GOT ein
Vielen Dank für eure Unterstützung! Gemeinsam sorgen wir dafür, dass die Stimme der Pferdehalter gehört wird.