Beate Stöppler ist als Hufschuhberaterin unterwegs. Zusätzlich hat sie eine Ausbildung als Physiotherapeutin was sie bei ihrer Arbeit sehr unterstützt.![]()
Beim Themenabend im April erklärte sie den Zuhörern die Vorteile von Hufschuhen als Hufschutz, ihre Einsatzbereiche und welcher Hufschuh für welchen Huf geeignet ist.
Die Einsatzbereiche seien sehr vielfältig. Natürlich finden sie Anwendung bei jeglicher Form der Bewegung und Arbeit mit unseren Pferden, Reiten, Fahren, Bodenarbeit, aber mittlerweile auch beim Springen. Tatsächlich können bei einigen Marken auch Stifte reingeschraubt werden.
Darüber hinaus gibt es aber auch Krankenschuhe, die 24/7 getragen werden können.
Über Hufschuhe gäbe es jede Menge Vorurteile:
- fliegen ständig weg - schwer anzuziehen - teuer - halten nicht lange - scheuern - drehen
in den seltensten Fällen gäbe es keine Lösung für ein Problem.
Beate erläuterte die vielen Vorteile von Hufschuhen, insbesondere bliebe das naturnahe Laufverhalten erhalten und die Aspekte der Bodenbeschaffenheit könnten weiter gefiltert ertastet werden. Der temporäre Schutz unterstütze dies.
Beate hatte viele unterschiedliche Hufschuhe mitgebracht und beschrieb so praktisch die vielen Einsatz- und Kombinationsmöglichkeiten und die verwendeten Materialien.
Entscheidungshilfe, um den passenden Schuh für den Huf zu finden seien
- Was habe ich mit dem Hufschuh vor?
- Analyse der Hufform
- Gibt es Besonderheiten beim Laufverhalten oder Krankheiten?
- Wann war die letzte Hufbearbeitung? Wie ist der Bearbeitungsrhythmus
Wie seid ihr unterwegs? Barhuf, mit Eisen, Duplos oder ist der Hufschuh für euch eine Alternative?