Barbara Uecker beendete 2018 ihre zweijährige Ausbildung zur Orthopädischen Hufheilpraktikerin und arbeitet seit dem nebenberuflich in diesem Arbeitsfeld.

TA Uecker Leinwand

 

 

 

Sie stellte den 25 Besuchern des Themenabends zunächst noch mal den Aufbau eines Hufes und das Zusammenspiel der einzelnen Bestandteile dar. Hierzu hatte sie verschiedene plastischen Modell mitgebracht, die die Bilder deutlich veranschaulichten ... ein seltsames Gefühl, aber interessante Erfahrung, einen toten Huf, bzw. halbes Bein in der Hand zu haben.

TA Uecker Huf

 

 

 

Die Hufgesundheit an sich sei abhängig von verschiedenen Faktoren. Daher könnte sie bei der Bearbeitung nicht nur den Huf betrachten. Wichtig sei, dass die Besitzer des Pferdes auch aktiv würden und z.B. zeitgleich Haltung und Fütterung verbesserten. Auch eine gute Hufbearbeitung könne nichts bewirken, wenn das Pferd weiter nur auf matschigem und durchweichtem Boden stände.

Folgende Elemente würden für eine gute Hufgesundheit und funktionierenden Hufmechanismus eine Rolle spielen:

- Haltung

- Fütterung

- Stoffwechselerkrankungen

- Reitweise

- osteopathische und körperliche Probleme

und natürlich die regelmäßige Hufpflege und ggf. Korrektur.

TA Uecker Gruppe

Eine unphysiologische Hufstellung würde den Hufmechanismus einschränken, dadurch würden die Gelenke des Beines mehr belastet werden, Arhrose sei die Folge.

Auch Hufrehe und Hufrollenentzündung würden begünstigt.

Mit vielen Praxisbeispielen und Vorher/Nachher Bilder stellte sie ihre Arbeit dar und was an Wohlbefinden, trotz z.B. Diagnose Hufrehe, für das Pferd verbessert werden kann.

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