Bisher gibt es in BaWü noch keine Wölfe, doch der Landtag informiert sich bereits jetzt über diese Tierart. Bisher haben sich die Wölfe eher im Osten und Norden von Deutschland verbreitet. Aber früher gab es auch in BaWü Wölfe. Den Wölfen soll auf jeden Fall die Chance einräumt werden nach BaWü zurückzukehren. Man will die Bevölkerung zukünftig für die scheuen Tiere interessieren und so eine Akzeptanz erreichen.

Auch ein Handlungsleitfaden wird bereits erarbeitet, um auf die Ankunft des Wolfes vorbereitet zu sein.

Auf dem Speiseplan des Wolfes stehen in erster Linie Rehe, Hirsche und Wildschweine. Studien haben gezeigt, dass ihre Beute zu 60 Prozent aus jungen, schwachen oder alten Tiere besteht. Konflikten mit Menschen sind unüblich, da müssen sich eher die Schafhalter auf besondere Schutzmaßnahmen für ihre Herden einstellen. Allerdings entfallen nur ca. 1 % der Übergriffe des Wolfes auf Nutztiere. Schafhalter können sich durch bessere Zäune und speziell ausgebildete Herdenschutzhunde vor Übergriffen schützen. Sollte es doch einmal zu einem Unfall kommen, soll aus einem „Rissfonds“ der Schaden beglichen werden.

Zur Information der Bevölkerung bietet der NABU jetzt eine interaktive Wolfs-Ausstellung an: die „Tour de Wolf“. Damit touren sie durch ganz Deutschland. Unter anderem wird auch die Arbeit der Wolfs-Experten vorgestellt. Schaut doch mal vorbei!

Werbung