Bei den Pferdefreunden Straubing (VFD Stammtisch) sind wir der Überzeugung, dass Betriebe, in denen Pferde gehalten werden, sehr viel für den Arten- und Klimaschutz tun können. Wir berichten deshalb immer wieder über unsere Projekte und die kleinen Verbesserungen im Betrieb, die Pferdehaltung und Umweltschutz voranbringen sollen. Vielleicht finden sich ja weitere Betriebe, die das ähnlich sehen.

Besonders schön ist es, wenn die Erfolge sichtbar werden: Zum ersten Mal haben wir Holzbienen auf unserem Gelände entdeckt. Man kann sie kaum übersehen, sind sie doch tief schwarz bzw. bläulich schimmernd und deutlich größer als Hummeln. Holzbienen siedeln sich nur dort an, wo die Lebens- und Umweltbedingungen passen. Und dazu gehören neben einem warmen Standort mit viel blühenden Pflanzen, als wichtigste Voraussetzung: morsches Totholz.

Hinter unserer Reithalle haben wir schon vor einigen Jahren zwei Bereiche mit Totholz geschaffen. Aber erst jetzt, nachdem wir auf der sonnigen Südseite der Halle einen Bereich mit Klatschmohn angelegt haben, hat für die Holzbiene offensichtlich alles gepasst. Die Brutröhren der Holzbienen haben wir auch entdeckt. Wie erwartet in einem Haufen alter Wurzelstöcke. Im Video kann man die Brutröhren und die Biene bei der Nahrungssuche sehen.

Die Holzbiene gehört zu den gefährdeten Arten. Für alle, die mehr über sie erfahren wollen, haben wir einen informativen Link angefügt: https://www.gartenjournal.net/holzbiene

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